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21.11.2009

N24 soll noch weniger Nachrichten senden um Verluste auszugleichen

Berlin – Um die Verluste bei seinem Sender N24 in den Griff zu bekommen, will ProSiebenSat. 1 offenbar den Anteil der Nachrichten im Programm noch weiter absenken und statt dessen mehr „Dokus senden“, berichtet der „Spiegel“ in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Das Nachrichtengeschäft von N24, das auch die anderen Sender der Gruppe mit Nachrichten versorgt, macht im Jahr gut 40 Millionen Euro Verlust. Mit dem Kurs, über den das Management in den kommenden Wochen diskutieren wird, würde sich der Konzern, der mehrheitlich den Finanzinvestoren Permira und KKR gehört, gegen radikalere Alternativen stellen. So wurde auch über einen Verkauf debattiert, was aber wegen der Marktlage kurzfristig zu schwierig sein dürfte. Auch die Schließung von N24 wurde offenbar bereits durchgespielt, wegen der erwartbaren öffentlichen Entrüstung aber verworfen. Die für die nächsten Jahre erkennbar angespannte Lage hat laut dem Bericht auch Vorstand Marcus Englert bewogen, seinen im Juli auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Englert ist unter anderem für das Geschäft im Internet verantwortlich. Die Personalie habe nichts mit Unmut der Investoren über Englerts Leistung zu tun, heißt es im Haus.

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