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Checkpoint in Syrien

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22.08.2013

Giftgaseinsatz in Syrien Frankreich droht Syrien mit „Reaktion der Stärke“

Angeblich wurden 1.300 Menschen mit Chemiewaffen getötet.

Paris – Nach dem mutmaßlichen Chemiewaffeneinsatz in Syrien hat der französische Außenminister Laurent Fabius Damaskus mit einer „Reaktion der Stärke“ gedroht.

Sollten sich die Vorwürfe eines Chemiewaffeneinsatzes nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus bestätigen, sei eine derartige Reaktion notwendig, die über eine „internationale Verurteilung“ hinausgehe, sagte Fabius den Fernsehsendern RMC und BFMTV.

„Ich will nicht präziser sein“, so Fabius weiter, der eine Frage nach einem möglichen Luftangriff unbeantwortet ließ, den Einsatz von Bodentruppen in Syrien allerdings aus schloss. Sollte der UN-Sicherheitsrat keine Entscheidung fällen können, müsste diese „auf andere Weise getroffen werden“, so der französische Außenminister weiter.

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) erklärte seinerseits, dass man eine „wirkliche Aufklärung ermöglichen“ müsse, „bevor man über Konsequenzen spricht“. Westerwelle forderte, dass die Chemiewaffen-Inspektoren der Vereinten Nationen „umgehend Zugang erhalten“ müssten, „um die Vorwürfe zu prüfen“.

Die syrische Opposition beschuldigt die Regierungstruppen, bei einem Raketenangriff am Mittwoch Chemiewaffen eingesetzt und 1.300 Menschen getötet zu haben. Die syrische Regierung wies die Anschuldigungen entschieden zurück.

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