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08.01.2010

Mutmaßlicher Flugzeugbomber von Detroit plädiert auf “unschuldig”

Washington – Der mutmaßliche Flugzeugbomber von Detroit ist am Freitag erstmals vor Gericht erschienen. Der 23-jährige Nigerianer ist in sechs Punkten angeklagt, unter anderem wegen des versuchten Einsatzes einer Massenvernichtungswaffe und wegen versuchten Mordes. Umar Farouk A. plädierte beim Termin auf „nicht schuldig“. Der Mann hatte am ersten Weihnachtstag kurz vor der Landung einer aus Amsterdam kommenden Maschine in Detroit versucht, einen Sprengsatz zu zünden. Seit dem Vorfall gibt es weltweit heftige Diskussionen über den Einsatz von „Nacktscannern“ und ein mögliches Versagen der US-Geheimdienste. So stand der Nigerianer auf einer Liste mit verdächtigen Personen, selbst sein eigener Vater hatte zu den US-Behörden schon zuvor Kontakt aufgenommen, um vor seinem Sohn zu warnen.

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