Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt newsburger.de

19.08.2010

Muslimische Angestellte wegen Kopftuch nach Hause geschickt

Los Angeles – Eine muslimische Disney-Angestellte wurde in Kalifornien wegen Tragens eines Kopftuchs nach Hause geschickt. Die Frau ist im Restaurant des Disneyland Grand Californian Hotel angestellt. Der Vorfall ereignete sich bereits am Sonntag. Am Donnerstag legte die 26-jährige Frau offiziell Beschwerde bei der zuständigen Kommission ein.

Die Angestellte hatte bereits einige Zeit vorher um Erlaubnis gefragt, während des Ramadans ein Kopftuch tragen zu dürfen. Die Hotelleitung sprach sich nicht generell gegen das Kopftuch aus, das Kleidungsstück solle nur ein speziell entworfenes Design sein, damit es zum „Disneylook“ passe, heißt es in Medienberichten. Die Sonderanfertigung wurde jedoch nicht rechtzeitig fertiggestellt.

Am Sonntag trug die Angestellte zum ersten Mal das eigene Kopftuch, bereits vier Tage nach Beginn des heiligen Monats. Eine Disneyland-Sprecherin sagte, ihre Vorgesetzten hätten sie vor die Wahl gestellt, ob sie das Kopftuch abnehmen, heim gehen oder hinter den Kulissen arbeiten wolle. Die Angestellte habe sich dann selbst entschieden nach Hause zu gehen.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/muslimische-angestellte-wegen-kopftuch-nach-hause-geschickt-13249.html

Weitere Nachrichten

Soldat übt Festnahme

© über dts Nachrichtenagentur

Nachwuchswerbung Bundeswehr will neues Web-TV-Format auflegen

Nach der YouTube-Serie "Die Rekruten" will die Bundeswehr jetzt ein neues Web-TV-Format auflegen. Die neue Serie soll "Soldatinnen und Soldaten im ...

Google-Nutzer am Computer

© über dts Nachrichtenagentur

EU-Kommission Rekord-Wettbewerbsstrafe gegen Google verhängt

Die EU-Kommission hat eine Rekord-Wettbewerbsstrafe in Höhe von 2,4 Milliarden Euro gegen Google verhängt. Google habe seine marktbeherrschende Stellung ...

Peter Ramsauer

© über dts Nachrichtenagentur

"Ehe für alle" Ramsauer warnt vor Zerstörung konservativer Werte

Der frühere Verkehrsminister und CSU-Abgeordnete Peter Ramsauer hat in der Debatte um die Ehe für alle die CDU davor gewarnt, die letzten konservativen ...

Weitere Schlagzeilen