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Mohammed Mursi

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28.01.2013

Ägypten Mursi verhängt nach Unruhen Ausnahmezustand

Ausgangssperre von 9 Uhr abends bis 6 Uhr morgens.

Kairo – Der ägyptische Präsident Mohammed Mursi hat nach den Ausschreitungen der letzten Tage mit mehr als 30 Toten den Ausnahmezustand über drei Städte verhängt. Wie Mursi am Sonntag in einer Fernsehansprache mitteilte, gilt in den Städten Port Said, Suez und Ismailia in den nächsten dreißig Tagen eine nächtliche Ausgangssperre von 9 Uhr abends bis 6 Uhr morgens.

„Ich habe dem Innenministerium die klare Anweisung gegeben, entschlossen jenen entgegenzutreten, die die Sicherheit der Bürger und öffentliches Eigentum gefährden. Wer Menschen bedroht und Waffen einsetzt, wer Straßen blockiert und die Ordnung und die Sicherheit gefährdet, gegen den müssen wir hart vorgehen“, so Mursi.

Allein in Port Said waren am Wochenende mehr als 30 Menschen ums Leben gekommen.

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