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BMW

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07.07.2017

Bericht BMW verschärft Sparkurs

„Die Entwicklungskosten steigen.“

München – Der BMW-Konzern will seine Ausgaben für Logistik, IT und Beschaffungen kräftig drücken.

„Wir wollen bei den indirekten Kosten bis 2019 mindestens eine Milliarde Euro einsparen“, sagte Einkaufsvorstand Markus Duesmann dem „Handelsblatt“. „Die Entwicklungskosten steigen, das müssen wir in den kommenden Jahren auch durch Einsparungen finanzieren.“

BMW gibt jedes Jahr rund 20 Milliarden Euro für Einkäufe aus, die nicht direkt in den Bau von Autos fließen. Das entspricht den Haushaltsetats der Millionenstädte München und Berlin zusammen.

Hintergrund der neuen Sparrunde sind die zusätzlichen Ausgaben für Elektroantriebe und autonomes Fahren. BMW muss wie der Rest der Branche die rückläufigen Dieselverkäufe mit zusätzlichen Hybrid- und Elektroantrieben kompensieren. Hinzu kommen die Verkaufserfolge des neuen Konkurrenten Tesla.

Konzernchef Krüger will deshalb den Mini, den Geländewagen X3 und die 3er-Reihe mit Elektroantrieben ausrüsten. Der Entwicklungsetat soll dem „Handelsblatt“ zufolge in den kommenden drei Jahren um jeweils 800 Millionen Euro aufgestockt werden.

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