Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

Basilius-Kathedrale in Moskau

© über dts Nachrichtenagentur

21.02.2015

Rating Moody`s stuft Russland auf Ramsch-Niveau herab

Der Kreml kritisierte die Entscheidung als „politisch“.

Moskau – Die Ratingagentur Moody`s hat Russlands Kreditwürdigkeit um eine Stufe auf „Ba1“ heruntergestuft. Damit werden russische Staatsanleihen von der Agentur als Ramsch betrachtet, teilte die Agentur mit. Als Folge werden für russische Anleihen deutlich höhere Zinsen zu erwarten sein.

Als Grund für die Herabstufung der Bonität gibt Moody`s an, das durch die Ukraine-Krise, den anhaltend niedrigen Ölpreis und die westlichen Sanktionen gegen den Kreml für das laufende Jahr eine schwere Rezession zu erwarten sei. Die russische Brutto-Inlands-Produkt könne um mehr als fünf Prozent zurückgehen.

Zuvor hatte bereits die Agentur „Standard & Poor`s“ die russische Bonität auf Ramsch-Niveau gesenkt. Der Kreml kritisierte die Entscheidung als „politisch“.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/moskau-ratingagentur-moodys-stuft-russland-auf-ramsch-niveau-herab-78948.html

Weitere Nachrichten

Ralf Jäger SPD

© SPD-Landtagsfraktion NRW / gemeinfrei

Bericht Immer mehr Klagen gegen neues NRW-Beamtenrecht

69 Beamte des Landes NRW sind bislang juristisch gegen die neue Dienstrechtsreform vorgegangen. Das geht aus einem neuen Bericht von NRW-Innenminister Ralf ...

Euroscheine Geld

© Friedrich.Kromberg / W.J.Pilsak / CC BY-SA 3.0

Sparkassenpräsident Strafzins ist nicht ausgeschlossen

Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), will einen Strafzins für Kleinsparer langfristig nicht ausschließen. "Auch ...

Rentner

© bstrupp / gemeinfrei / pixabay.com

DIW-Chef Fratzscher Höheres Rentenalter unvermeidbar

DIW-Präsident Marcel Fratzscher hält eine weitere Anhebung des Renteneintrittsalters über 67 Jahre hinaus nach dem Jahr 2030 für unvermeidbar. "Die ...

Weitere Schlagzeilen