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Tatverdächtiger missbrauchte Siebenjährige

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04.04.2012

Mordfall Lena Tatverdächtiger missbrauchte Siebenjährige

Den Fall zeigte der junge Mann im Herbst 2011 selbst bei der Polizei an.

Hannover – Die Ermittlungspannen im Mordfall Lena aus Emden sind noch weitreichender als bislang angenommen. Im Oktober 2010 hatte der heute 18-Jährige eine Siebenjährige in seinem Elternhaus entkleidet und nackt fotografiert, wie Niedersachsen Innenminister Uwe Schünemann (CDU) am Mittwoch in Hannover sagte. Den Fall zeigte der junge Mann im Herbst 2011 selbst bei der Polizei an. Dort war er mit einem Betreuer erschienen, da er sich zuvor in psychiatrischer Behandlung befunden hatte.

„Es ist nicht nachvollziehbar, dass nicht unmittelbar Maßnahmen ergriffen wurden“, sagte Schünemann. Bereits zwei Monate zuvor hatte der Stiefvater Anzeige wegen des Besitzes kinderpornografischen Materials gegen den jungen Mann erstattet. Beide Verfahren seien zusammengeführt worden, allerdings wurde dies dann unter dem Stichwort Kinderpornografie geführt. „Das hätte richtigerweise unter sexuellem Missbrauch geführt werden müssen“, sagte Landespolizeidirektor Volker Kluwe. Damit hätten von dem Verdächtigen etwa Fingerabdrücke genommen werden müssen.

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