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Polizeigewerkschaft fordert doppelte Entschädigung

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11.04.2012

Mordfall Lena Polizeigewerkschaft fordert doppelte Entschädigung

Witthaut sprach sich zudem für eine umfassende psychologische Betreuung aus.

Osnabrück – Im Mordfall Lena hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) eine höhere Entschädigung für den zunächst und zu Unrecht verdächtigten Teenager gefordert. „Wenn ein heranwachsender Mensch womöglich für sein ganzes Leben stigmatisiert ist, brauchen wir zumindest eine Verdoppelung der bisherigen Entschädigungsregelung“, sagte der GdP-Vorsitzende Bernhard Witthaut der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Mittwochausgabe) laut Vorabbericht.

Witthaut sprach sich zudem für eine umfassende psychologische Betreuung aus. „Dazu gehört, dass in solchen Fällen der ganzen Familie mit therapeutischer Beratung zur Seite gestanden wird“, sagte er. Mit Blick auf den Aufruf im Internet, den fälschlich Verdächtigten zu lynchen, forderte der GdP-Chef ein gesetzliches Verbot von Pseudonymen im Netz.

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