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Mordanklage gegen Krankenpfleger

© AP, dapd

19.03.2012

Uruguay Mordanklage gegen Krankenpfleger

In Uruguay starben mehr als ein Dutzend Patienten.

Montevideo – Nach dem Tod von mehr als einem Dutzend Patienten in zwei Krankenhäusern in Uruguay sind zwei Pfleger wegen Mordes angeklagt worden.

Nach einer Anhörung am Sonntag sagte Richter Rolando Vomero, dass es keine Hinweise darauf gebe, dass die beiden Pfleger zusammengearbeitet hätten. Einer der Männer habe eingeräumt in fünf Todesfälle verwickelt gewesen zu sein, der zweite in elf. Die Ermittlungen gingen aber weiter, die Zahl der Opfer sei noch nicht endgültig, sagte Vomero.

Zuvor hatte die Zeitung „El País“ berichtet, dass die Ermittler mit rund 50 durch die Pfleger verursachten Todesfällen rechneten, aus Polizeikreisen war sogar verlautet, dass die Zahl der Toten bis zu 200 betragen könnte.

Die meisten der mutmaßlichen Opfer seien nicht unheilbar krank gewesen, erklärte Vomero. Ihnen sei eine Überdosis Morphium verabreicht worden, durch die sie binnen Minuten gestorben seien.

Die Anwältin eines der Pfleger, Inés Massioti, erklärte, ihr Mandant habe aus Mitleid gehandelt. „Nach 20 Jahren auf der Intensivstation, mit Stress und Kontakt mit dem Tod, hielt er es einfach nicht mehr aus“, sagte sie. Neben den Pflegern wurde auch eine Krankenschwester wegen Verschleierung eines Verbrechens angeklagt.

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