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Möllenberg warnt vor übertriebener Euphorie

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10.02.2012

Arbeitsmarkt Möllenberg warnt vor übertriebener Euphorie

Hungerlöhne, Leiharbeit, Werksverträge und Minijobs.

Bremen – Angesichts der stabilen Lage am deutschen Arbeitsmarkt hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) vor allzu großer Euphorie gewarnt. “Wenn wir hinter die Kulissen unseres sogenannten Beschäftigungswunders blicken, müssen wir feststellen, dass es zum großen Teil auf einem Billigzyklus von Hungerlöhnen, Leiharbeit, Werksverträgen und Minijobs beruht”, sagte der NGG-Vorsitzende Franz-Josef Möllenberg dem Bremer “Weser-Kurier” (Freitagausgabe) laut Vorabbericht. Er sprach sich für einen tariflichen Mindestlohn von 8,50 Euro aus. Wenn dies tariflich nicht zu regeln sei, müsse es einen gesetzlichen Mindestlohn geben.

Zugleich kritisierte der Gewerkschaftschef, dass der deutsche Exportboom zulasten der europäischen Nachbarländer gehe. “Unsere Ausfuhren sind über deren Schulden finanziert”, sagte Möllenberg.

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