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04.07.2010

Mobilfunk-Provider wollen gegen Aufpreis schneller surfen lassen

Bonn – Verschiedene deutsche Mobilfunker wollen von ihren surfenden Handykunden möglicherweise bald Aufpreise für hohe Bandbreiten verlangen. „Unsere Kunden sollen die Freiheit haben, eine Mautstraße zu benutzen, die einen besseren Service bietet – und zwar ohne Staus“, sagte Vodafone-Privatkundenchef Frank Rosenberger dem Nachrichtenmagazin „Focus“.

Geschäftskunden könnten für 50 Euro im Monat bereits in Regionen mit neuester Netztechnologie unbegrenzt und mit hoher Bandbreite surfen. Vodafone-Rivale T-Mobile ist bereits erste Schritte auf dem Weg in die Zweiklassen-Gesellschaft bei den Surfern gegangen. In den Niederlanden etwa kostet eine schnelle Surfoption 50 Prozent mehr als der Basispreis. Nun denkt der Bonner Konzern daran, solche Produkte auch in Deutschland anzubieten. „Eine Staffelung von Tarifen nach Bandbreite ist ja auch kein Novum, sondern im Festnetz lange gelebte Praxis“, begründete ein Konzernsprecher in „Focus“ die neue Preisstrategie.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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