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18.02.2010

Mobiles Internet: Verbraucher sollten auf Geschwindigkeitsdrosselung achten

Göttingen (pressebox) – War das mobile Internet vor einiger Zeit noch hauptsächlich etwas für Geschäftsleute, gewinnt es heute auch für Privatanwender zunehmend an Bedeutung. Das liegt vor allem daran, dass das Surfen unterwegs immer preiswerter wird – viele Flatrates gibt es bereits für unter 20 Euro pro Monat. Auch Marc Kessler vom Onlinemagazin teltarif.de zieht eine positive Bilanz: „Die Angebote zur Nutzung des mobilen Internets werden immer kundenfreundlicher. Besonders im Bereich der Daten-Flatrates hat sich viel getan: Verbraucher können heute in jedem Netz günstige Angebote mit einer Mindestlaufzeit von lediglich einem Monat buchen.“

Sowohl die theoretisch verfügbaren als auch die realen Datenübertragungsraten unterscheiden sich zum Teil deutlich von Anbieter zu Anbieter. Aktuell haben T-Mobile, Vodafone und o2 bei der maximal möglichen Datenübertragungsrate mit HSDPA und 7,2 Megabit pro Sekunde die Nase vorne. Noch wichtiger für den Kunden ist aber, welche Datenübertragungsraten dort verfügbar sind, wo er am häufigsten mobil surft. teltarif.de empfiehlt hier vor dem Abschluss eines längerfristigen Vertrages, die real verfügbaren Datenübertragungsraten mit einer Prepaid-SIM-Karte oder der Mobilfunkkarte eines Bekannten zu testen. Bei den Auswahlkriterien weist Marc Kessler auch auf das Phänomen der Datendrosselung hin: „Zwar können Verbraucher innerhalb ihrer Flatrate unbegrenzt viel surfen, jedoch wird die Geschwindigkeit nach einem bestimmten Datenverbrauch vom Anbieter deutlich gedrosselt – was beispielsweise das Anschauen von Videos unmöglich macht.“ Wer unterwegs mit dem Laptop oft Videos, Fotos oder größere Dokumente herunterlädt, benötigt daher eine mobile Daten-Flatrate mit der zurzeit höchsten Drosselungsgrenze von fünf Gigabyte.

Außerdem muss bei der Buchung eines Laufzeitvertrages dem Kleingedruckten besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden: „Oft gilt die beworbene Grundgebühr nur innerhalb eines bestimmten Zeitraums – danach fällt bei vielen Anbietern eine Preissteigerung von bis zu 10 Euro pro Monat an“, so Kessler abschließend.

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