Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt newsburger.de

21.08.2009

Mobile Shopping – Auf dem Weg zum Massentrend

(openPR) – Mit der jüngst erreichten Massentauglichkeit von Smartphones wie dem iPhone ist das Fundament für den lang erwarteten Durchbruch von Mobile Shopping gelegt. Die Unternehmensberatung Mücke, Sturm & Company hat untersucht, welches Potential im Mobile-Commerce-Markt steckt und welche marktspezifischen Hürden für ein starkes Wachstum noch zu überwinden sind: Sollte sich Mobile Shopping etablieren, könnte im Jahr 2014 damit ein Marktvolumen von 1,8 Milliarden Euro erreicht werden.

„Insgesamt ist mit einem starken Wachstum von Mobile Shopping zu rechnen: Mobile Anwendungen nehmen konstant zu, das Angebot an mobilen Online-Shops vergrößert sich und nicht zuletzt verzeichnen wir eine steigende Akzeptanz auf Seiten der Konsumenten“, erläutert Patrick Sturm.

Mobile Shopping am Scheideweg: Drei Wachstumsszenarien

Unter dem Einfluss verschiedener allgemeiner und marktspezifischer Faktoren kann die mittelfristige Umsatzentwicklung schleppend bis rapide verlaufen. Für die nächsten fünf Jahre hat Mücke, Sturm & Company drei Wachstumsszenarien entwickelt, die je nach Erfüllungsgrad der Marktbedingungen eintreten könnten.

Eine schleppende Entwicklung ist bei geringer Akzeptanz unter Konsumenten zu erwarten, womit nur indirektes Wachstum durch Treiber wie den steigenden Smartphone-Anteil und insgesamt wachsenden Handy-Markt stattfinden würde: Von den für 2014 prognostizierten 25 Millionen Smartphone-Besitzern würden nur 5 Millionen von Mobile Shopping Gebrauch machen. Bei einem durchschnittlichen Jahresumsatz von 60 € pro Jahr und Nutzer ergäbe sich ein Marktvolumen von 300 Mio. €.

Sollte Mobile Shopping auch über die Gruppe der Early Adopters hinaus Akzeptanz finden, was sich z. B. durch die Verbesserung der Sicherheit mobiler Transaktionen erreichen ließe, so ergibt sich ein fundamental anderes Bild: Wenn die Hälfte aller Smartphone-Besitzer in fünf Jahren auch Mobile Shopping nutzt und jährlich je 70 € umsetzt, erreicht das Umsatzvolumen mit 920 Mio. € schon 3 Prozent des für 2014 prognostizierten Umsatzvolumens des gesamten B2C-E-Commerce.

Als dritte Möglichkeit lässt sich die Etablierung von Mobile Shopping als Zukunfts-markt ansehen, was die Akzeptanz und Nutzung der Technologie durch eine große und breit gefächerte Gruppe von Smartphone-Besitzern voraussetzt. Wird die Ver-marktung von Mobile-Shopping-Anwendungen aktiv und mit Breitenwirkung vo-rangetrieben, könnten 80 Prozent bzw. 20 Millionen der Smartphone-Besitzer zu Mobile-Shopping-Nutzern werden. Das könnte sich in durchschnittlichen Jahres-umsätzen von 90 € pro Nutzer niederschlagen, die dem deutschen Mobile-Commerce-Markt im Jahr 2014 ein Marktvolumen von 1,8 Mrd. € bescheren wür-den.

Voraussetzungen und Hürden: Neue Use Cases und NFC

Zunächst gilt es jedoch, die hierfür nötigen Voraussetzungen zu schaffen: Die simple Übertragung bestehender Geschäftsmodelle á la Amazon und eBay auf das Smartphone ist keine Lösung, weil sich die mobile Situation fundamental von der stationären im E-Commerce unterscheidet. Das heißt, neue Use Cases müssen entwickelt werden, um die Nutzungserlebnisse der mobilen Situation anzupassen.

Smartphones ermöglichen mit entsprechender Ausstattung zwar mobile Anwen-dungen, aber für manche Services wie Mobile Ticketing und Point-of-Sale-Integration ist die NFC-Technologie (Near Field Communication) Voraussetzung. So würde eine gemeinsame Initiative von Banken, Einzelhandel, Mobilfunk-Providern und Handy-Herstellern zur Einführung von NFC-Payment in Deutschland dem Wachstum von Mobile Shopping eine neue Dimension verleihen.

Deutlich kleineren Hürden stehen Anwendungen wie Location-Based Services und die mobile Nutzung von Online-Shopping-Angeboten gegenüber: Hier geht es mehr um Kundenakzeptanz, die aber hinsichtlich der Flexibilität von Online–Shopping zu erwarten ist. Location Based Services sind noch auf der Suche nach einem profitab-len Geschäftsmodell. Bei weiter zunehmender Verbreitung LBS-fähiger Geräte ergibt sich aber auch hier ein starkes Marktpotential.

Über Mücke, Sturm & Company GmbH:

Telekommunikation, Informationstechnologie, Medien und Entertainment (TIME) gewinnen in Wirtschaft und Gesellschaft zunehmend an Bedeutung. Damit steigt auch die Nachfrage nach kompetenter Managementberatung mit ausgewiesenem Branchen Know-How. Gegründet 2002 von ehemaligen Mitarbeitern der internationalen Top-Unternehmensberatung A.T. Kearney, hat sich Mücke, Sturm & Company (MS&C) aufgrund seiner Branchenexpertise und Erfahrung auf die TIME-Märkte spezialisiert. MS&C begleitet ihre Klienten von der Strategieentwicklung bis zur Umsetzung und entwickelt mit ihnen in partnerschaftlicher Zusammenarbeit individuelle Lösungen für komplexe Fragestellungen. Gemeinsames Ziel ist es, Wachstumschancen zu nutzen und die Leistungsfähigkeit der Klienten dauerhaft zu verbessern, so dass nachhaltige Wettbewerbsvorteile entstehen. Die hohe Ergebnisqualität gewährleisten hervorragend ausgebildete Mitarbeiter mit einem breiten Einsatzspektrum und langjähriger Erfahrung. MS&C zählt im deutschsprachigen Raum zu den führenden Unternehmensberatungen der TIME-Branche mit derzeit 45 Mitarbeitern und hohen zweistelligen Wachstumsraten. Zu den Klienten zählen die größten deutschen Unternehmen dieser Industriesektoren.

www.muecke-sturm.de

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/mobile-shopping-auf-dem-weg-zum-massentrend-1167.html

Weitere Nachrichten

Ulrich Grillo

© RudolfSimon / CC BY-SA 3.0

BDI-Präsident zu CETA „Europa braucht endlich klare Verhältnisse“

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) forderte nach dem abgesagten EU-Kanada-Gipfel von der Staatengemeinschaft umfassende Konsequenzen: "Das ...

windows-10

Windows 10 build 10586 © Microsoft / gemeinfrei

Datenschleuder Windows 10 Ist der Firmeneinsatz von Windows 10 legal?

Windows 10 übermittelt viele detaillierte Informationen über die Systemnutzung an die US-Server von Microsoft. Ein juristisches Nachspiel hierzu ist nicht ...

Peter Weiß CDU 2014

© Foto-AG Gymnasium Melle / CC BY 3.0

CDU Arbeitnehmer-Flügel für Rentenniveau von rund 44% ab 2030

Der Arbeitnehmer-Flügel der Unionsfraktion plädiert für eine dauerhafte Untergrenze beim Rentenniveau von rund 44 Prozent nach 2030. "Das Rentenniveau, das ...

Weitere Schlagzeilen