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Mittelstand fordert reduzierten Satz für Jugendliche

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13.04.2012

Hartz-IV Mittelstand fordert reduzierten Satz für Jugendliche

„Viele junge Erwachsene kassieren lieber staatliche Stütze, als arbeiten zu gehen“.

Berlin – Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) nimmt die gestiegene Zahl von Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger zum Anlass, niedrigere Regelsätze für Jugendliche zu fordern. „Viele junge Erwachsene kassieren lieber staatliche Stütze, als arbeiten zu gehen“, sagte BVMW-Präsident Mario Ohovne der „Bild“-Zeitung (Onlineausgabe). „Deshalb dürfen die Hartz-IV-Sätze nicht höher sein als der Anfangslohn für einen Azubi.“ Gegebenenfalls müssten die Sozialleistungen nach unten korrigiert werden.

Der Hartz-IV-Regelsatz liegt derzeit bei 374 Euro monatlich. Die Lehrlingsentgelte variieren je nach Beruf und Bundesland. So bekommen Frisörlehrlinge in den neuen Ländern im ersten Lehrjahr 214 Euro. Wer sich dagegen in den alten Ländern zum Systeminformatiker ausbilden lässt, erhält im ersten Ausbildungsjahr 785 Euro.

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