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„Mit Umsicht und Augenmaß

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25.02.2012

Koran-Verbrennung „Mit Umsicht und Augenmaß“

Bundeswehrverbands-Chef: Kein verfrühter Afghanistan-Abzug.

Passau – Auch nach den Ausschreitungen in Afghanistan wegen der Koran-Verbrennung durch US-Soldaten hält der Bundeswehrverband nichts von einem schnelleren Abzug: Zwar sei die Sicherheitslage nach wie vor sensibel und könne jederzeit kippen. „Sie ist aber grundsätzlich nicht anders als vor den Unruhen. Aus diesem Grund werden die zwischen den Verbündeten verabredeten Abzugsplanungen weiter verfolgt“, sagte Verbandschef Oberstleutnant Ulrich Kirsch der „Passauer Neuen Presse“ (Samstagausgabe).

Von einem vorgezogenen Abzug im Stützpunkt Talokan könne keine Rede sein, sagte Kirsch. Die Räumung des Lagers sei eine vernünftige Vorsichtsmaßnahme gewesen, der verantwortliche Kommandeur habe „mit Umsicht und Augenmaß“ gehandelt und die Sicherheit seiner Soldaten an erste Stelle gestellt. Vor zwei Wochen erst war das Lager mit Molotow-Cocktails und Handgranaten angegriffen worden.

Sollte die Lage dennoch weiter eskalieren und die Evakuierung einzelner Bundeswehrposten notwendig machen, sieht der Bundeswehrverbands-Chef die Truppe vor großen Problemen. Kirsch hatte bereits früher gewarnt, dass den Einsatzkräften Transporthubschrauber in Afghanistan fehlten.

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