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24.08.2009

Mit einem Device Server analoge Standleitungen durch DSL ersetzen

(pressebox) – Zum 30.September 2009 stellt die Deutsche Telekom den Betrieb analoger Standleitungen ein. Unzählige Geräte mit serieller Schnittstelle nutzen diese Standardfestverbindungen (aSFV) über entsprechende Modems für unterschiedlichste Fernwirk- und Alarmierungsaufgaben. Die meisten Anwendungen wurden in den letzten Monaten auf IP-basierte DSL- und Mobilfunkverbindungen oder Speziallösungen umgestellt. Viel Zeit bleibt nun nicht mehr, die letzten noch vorhandenen auf aSFV basierenden Lösungen umzurüsten.

Auf Basis des Device Servers IGW/920 bietet SSV ab sofort eine einsatzbereite Umrüstlösung als Kit an. Zum Lieferumfang eines Kits gehören zwei vollständig vorkonfigurierte IGW/920-IPM mit Netzteilen und Kabelset. Der voreingestellte Device-2-Device-Modus ermöglicht den Aufbau einer virtuellen Standleitung per DSL. Die DSL-Verbindung erfolgt über das 10/100 Mbps-LAN-Interface des IGW/920-IPM. Unterstützt werden sowohl LAN-basierte Verbindungen zu einem DSL-Router wie auch direkte Verbindungen zu einem DSL-Modem mit Hilfe von PPPoE. Das RS232-Interface des IGW/920- IPM dient dabei als Modemschnittstelle. Somit können die jeweiligen Endgeräte ohne jede Änderung mit dem Device Server gekoppelt werden. Für diese serielle Schnittstelle ist in der IGW/920-IPM Software bereits ein konfigurierbarer AT-Befehlsinterpreter vorhanden, der auf Wunsch die Emulation älterer Modem-Betriebsarten ermöglicht.

Zum Funktionsumfang der Software gehört auch ein VPN-Modus, um die Datenkommunikation abzusichern. Dafür wurde in die Firmware des IGW/920-IPM das Open-Source-Paket OpenVPN integriert. Es werden Zertifikats- oder Pre-Shared-Key-basierte Authentifizierungen und Verschlüsselungen unterstützt. Alle Daten werden über Hash Codes signiert, sodass die absichtliche Verfälschung von Daten ausgeschlossen ist. Die gesamte Gerätekonfiguration des IGW/920-IPM erfolgt über ein Web-basiertes Interface. Dafür wird eine Ethernet-LAN-basierte Verbindung zu einem PC mit Web-Browser hergestellt. Die per Browser erzeugten Konfigurationsdaten werden auf dem Device Server dauerhaft in einem Flash gespeichert.

www.ssv-embedded.de

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