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Philipp Mißfelder

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21.04.2015

Mißfelder Entwicklungsetat sollte mittelfristig verdoppelt werden

„Wir können die Probleme Afrikas nicht in Deutschland lösen.“

Berlin – Vor dem Hintergrund der anhaltenden Flüchtlingstragödie im Mittelmeer hat der außenpolitische Sprecher der Unions-Fraktion, Philipp Mißfelder (CDU), eine Verdopplung des Entwicklungsetats gefordert.

„Wir können die Probleme Afrikas nicht in Deutschland lösen. Wir sind ein reiches Land und können daher Flüchtlinge aufnehmen“, sagte Mißfelder der „Bild“ (Dienstag). „Wichtiger ist aber, mehr Geld für die Entwicklungszusammenarbeit auszugeben. Mittelfristig sollte der Etat des Entwicklungsministers verdoppelt werden.“

Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) setzt sich unterdessen für eine Neuauflage der Operation „Mare Nostrum“ zur Rettung schiffbrüchiger Flüchtlinge im Mittelmeer ein: „Wir brauchen eine sofortige Wiederaufnahme von `Mare Nostrum` und ein Gesamtkonzept zur Aufnahme und Verteilung der Flüchtlinge, an dem sich alle 28 EU-Staaten beteiligen“, sagte Müller. „Deutsche Kommunen können nicht alleine die weltweiten Flüchtlingskrisen lösen.“

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