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Philipp Mißfelder

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03.03.2014

Mißfelder zur Krim-Krise Diplomatische Mittel bei Weitem nicht ausgeschöpft

Die „Stunde der Diplomatie“ sei noch nicht vorbei.

Berlin – Der außenpolitische Sprecher der Unions-Fraktion, Philipp Mißfelder, ist der Ansicht, dass die diplomatischen Mittel in der Krim-Krise „bei Weitem nicht ausgeschöpft“ sind. Die „Stunde der Diplomatie“ sei noch nicht vorbei, sagte er im „Deutschlandfunk“.

Eine militärische Zuspitzung der Lage wolle niemand, weshalb es diese zu verhindern gelte. „Wie, in welcher Art würde man sich denn eine Militärmission der NATO, der EU vorstellen?“, fragte Mißfelder im Interview. „Solle man die Ukraine aufrüsten, militärisch? Möchte man eine direkte Konfrontation mit Russland an dieser Stelle?“

Es gebe auch auf der diplomatischen Ebene Möglichkeiten, den Druck auf Russland zu erhöhen. „Das ist ja getan worden dadurch, dass alle G8-Länder Russland gesagt haben, wir setzen die Vorbereitungen für den G8-Gipfel in Sotschi aus und sind nicht mehr bereit, in diesem Format mit Russland an der Stelle zu reden.“

Nun gelte es, ein Format zu finden, bei dem man „über Bedingungen russlandseits, aber auch westlicherseits spricht und versucht, wieder die territoriale Integrität einerseits der Ukraine herzustellen und andererseits den russischen Interessen, die ja auch aus russischer Sicht nicht ganz unberechtigt sind, gerecht zu werden.“

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