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08.05.2010

Missbrauchsverdacht gegen Mixa besteht schon länger

Augsburg – Der Missbrauchsverdacht gegen den Augsburger Bischof Walter Mixa war der katholischen Kirche angeblich bereits vor dessen Rücktrittsgesuch bekannt. Wie das Nachrichtenmagazin „Focus“ berichtet, betreffen die Vorwürfe die Zeit, in der er Bischof von Eichstätt (1996-2005) war. Die Erzbischöfe Robert Zollitsch und Reinhard Marx hätten deshalb Mixa geraten, „sein Amt ruhen zu lassen“.

Bei einer Audienz in der vorvergangenenen Woche habe der Augsburger Weihbischof Anton Losinger im Beisein von Zollitsch und Marx dem Papst von dem Verdacht berichtet. Nach dem Rombesuch informierte der Missbrauchsbeauftragte des Augsburger Bistums, ein ehemaliger Richter des Oberlandesgerichts München, die Generalstaatsanwaltschaft in München. Der stellvertretende Leiter, August Stern, leitete ein Vorermittlungsverfahren bei der Staatsanwaltschaft Ingolstadt ein. Mixas Anwalt Gerhard Decker hat die Vorwürfe zurückgewiesen.

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