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29.03.2010

Missbrauch Schroth warnt vor Aufhebung der Verjährungsfrist

Berlin – Der Münchner Strafrechtsprofessor Ulrich Schroth warnt eindringlich davor, die Verjährungsfrist bei sexuellem Missbrauch zu verlängern oder gar ganz aufzuheben. Gegenüber der Onlineausgabe der „Welt“ sagte Schroth, dass für Taten, die bereits verjährt sind, eine Gesetzesänderung ohnehin nicht zum Tragen käme. Verjährte Taten könne man nicht weiter verfolgen.

Er reagierte damit auf Forderungen aus der Bundestagsfraktion von CDU/CSU, aus Opfervereinigungen wie dem Weißen Ring und auf die Aussagen des Opferbetreuers der Diözese Würzburg, Klaus Lubenthal, der sich dafür ausspricht, die Verjährungsfrist ganz aufzuheben. Je länger ein Missbrauch zurückliegt, desto schwerer sei dieser nachzuweisen, so Schroth. Oft stünde dann nur Aussage gegen Aussage.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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