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Ministerpräsident Haseloff bekennt sich zur Schuldenbremse

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29.09.2011

Euro-Krise Ministerpräsident Haseloff bekennt sich zur Schuldenbremse

Magdeburg – Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hat sich eindeutig zur Schuldenbremse im Grundgesetz bekannt.

„Die Schuldenbremse darf auf keinen Fall angetastet werden“, sagte er der in Halle erscheinenden „Mitteldeutschen Zeitung“. „Deutschland muss sich konsolidieren und Vorbild in Europa sein, wenn es darum geht, die Euro-Zone zu stabilisieren.“ Haseloff fügte hinzu: „Sachsen-Anhalt bleibt bei der Schuldenbremse. Das sind wir der nachwachsenden Generation im Lande schuldig.“

Er reagierte damit auf gegenläufige Äußerungen der saarländischen Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU). Diese hatte die Schuldenbremse gegenüber der Tageszeitung „Die Welt“ unter Hinweis auf die Euro-Krise zur Disposition gestellt, das aber später nach heftigen Protesten wieder zurück genommen.

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