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Polizei Streifenwagen

© Matti Blume / CC BY-SA 3.0

06.04.2017

NRW Ministerium warnt Polizisten vor „IS“-Messerangriffen

Internetvideo mit dem Titel „Greif sie an“.

Bielefeld – In einem internen Schreiben warnt das NRW-Innenministerium Polizisten vor möglichen Messerangriffen durch „IS“-Sympathisanten. Das berichtet das WESTFALEN-BLATT (Donnerstagsausgabe). „Verschlusssache – nur für den Dienstgebrauch“ steht über der Information, die das Ministerium am 22. März herausgegeben hat und die der Zeitung vorliegt. Darin heißt es, der „Islamische Staat“ propagiere Messerattacken auf Polizeibeamte.

Dazu veröffentlicht das Ministerium Standbilder aus einem Internetvideo mit dem Titel „Greif sie an“. Auf dem Film ist das Signet von „Amaq“ zu erkennen, der Propagandaagentur des „Islamischen Staates“. Das ansonsten professionelle Video hat Untertitel in fehlerhaftem Deutsch und in arabischer Sprache.

In dem Film treten zwei vermummte „IS“-Kämpfer auf. Einer stellt den Angreifer dar, der andere das Opfer. Zu Beginn wird erklärt, welche Messer sich am besten eignen. Dann wird beschrieben, wie der Polizist abgelenkt wird, damit er die Hand mit dem Messer nicht wahrnimmt.

Erklärt wird auch, gegen welche Körperteile der Angriff geführt werden muss, um ein schnelles Verbluten des Opfers zu erreichen. Es werden drei Varianten beschrieben, „die auch durch ungeübte und zu allem entschlossene Täter umsetzbar sind“, heißt es in der Warnung des Innenministeriums.

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