Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

Euroscheine

© über dts Nachrichtenagentur

05.01.2014

Mindestlohn NGG-Chefin will Jobverluste „in Kauf nehmen“

„Das muss man in Kauf nehmen.“

Berlin – Die Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Michaela Rosenberger, hält die geplante Einführung eines allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns für wichtiger als den Erhalt von Arbeitsplätzen: „Das muss man in Kauf nehmen“, sagte Rosenberger der „Welt am Sonntag“ (5. Januar 2014) auf die Frage, ob eine Lohnuntergrenze von 8,50 Euro nicht gerade in ihrer Branche im Osten viele Jobs vernichten würde.

„Ich bin nicht dazu da, den Arbeitgebern deren Geschäftsmodell zu entwerfen, sondern dazu, dass die Menschen, die arbeiten, am Ende des Monats ihre Miete bezahlen können“, so Rosenberger weiter.

Verantwortung für das Verschwinden von Arbeitsplätzen würde Rosenberger nicht übernehmen: „Warum?“, fragte die NGG-Chefin. „Geschäftsmodelle, die darauf beruhen, dass möglichst wenig gezahlt wird, sind schlecht.“

Rosenberger, ist im November zur Vorsitzenden der NGG gewählt worden. Zuvor war sie zehn Jahre lang stellvertretende Vorsitzende.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/mindestlohn-ngg-chefin-will-jobverluste-in-kauf-nehmen-68290.html

Weitere Nachrichten

Kaiser’s Tengelmann AG

Kaiser’s Tengelmann AG © Okfm / CC BY-SA 3.0

Verbraucher Kartellamt erwartet nach Tengelmann-Verkauf steigende Preise

Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, erwartet steigende Preise, nachdem Edeka nun Kaiser's Tengelmann übernimmt. "Die vier Handelsketten ...

E.ON Ruhrgas-Zentrale Essen

© Wiki05 / Public Domain

Sparprogramm "Phoenix" Eon-Chef kündigt Stellenabbau an – vor allem in Essen

Der Energiekonzern Eon will zahlreiche Arbeitsplätze in der Verwaltung abbauen. "Eon wird dezentraler. Das heißt, dass vor allem in der zentralen ...

Sigmar Gabriel SPD 2015

© A.Savin / CC BY-SA 3.0

Bürokratiekosten Gabriel will Unternehmen um 3,9 Milliarden Euro entlasten

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) plant, Unternehmen bei Bürokratiekosten um 3,9 Milliarden Euro pro Jahr zu entlasten. "Mit der Reform der ...

Weitere Schlagzeilen