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15.12.2014

Mindestlohn Linnemann warnt vor Wegfall von Praktikumsplätzen

Leidtragende seien letztendlich die, die sich beruflich orientieren wollen.

Berlin – Der Vorsitzende der CDU-Mittelstandsvereinigung, Carsten Linnemann, hat in der Debatte um eine Unterwanderung des Mindestlohns vor einem Abbau von Praktikumsangeboten gewarnt. „Es zeichnet sich immer mehr ab, dass das Angebot an Praktika zurückgefahren wird“, sagte Linnemann der „Rheinischen Post“ (Montagausgabe).

Das liege daran, dass gerade größere Mittelständler nur mehrmonatige Praktikumsplätze zur Verfügung stellen, so der CDU-Bundestagsabgeordnete. „Leidtragende sind letztendlich die jungen Menschen, die sich beruflich orientieren wollen“, sagte Linnemann der Zeitung.

Die Regelungen zum Mindestlohn, die ab 2015 in Kraft treten, sehen nur dann eine Befreiung von der Lohnuntergrenze vor, wenn das Praktikum bis zu drei Monate dauert. Ab dem vierten Monat wäre der Mindestlohn vom ersten Tag an fällig.

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