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19.04.2014

Mindestlohn BA-Chef verteidigt Übergangszeiten für Arbeitslose

„Wer würde auf Dauer mehr zahlen, als er dafür im Gegenzug bekommt.“

Berlin – Der Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, hat die Übergangszeiten für Langzeitarbeitslose beim Mindestlohn verteidigt. „Wenn jemand lange nicht gearbeitet hat und nicht so viel kann, dann benötigen wir einen Übergang, bis er seine 8,50 Euro wert ist und im besten Fall sogar mehr“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe).

Weise äußerte die Sorge, dass bei einer unzureichenden Nachschulung viele Geringqualifizierte arbeitslos würden: „Wer würde auf Dauer mehr zahlen, als er dafür im Gegenzug bekommt. Deshalb ist die Sorge vor einem Anstieg der Arbeitslosigkeit bei den Geringqualifizierten berechtigt und muss ernst genommen werden. Wir müssen dafür sorgen, dass Menschen entsprechend geschult werden“, sagte der BA-Chef.

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