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30.09.2009

Mindestens 75 Tote nach Erdbeben auf Sumatra

Jakarta – Nach dem Tsunami im Pazifik ist auch die indonesische Insel Sumatra von einem schweren Erdbeben getroffen worden. Wie der indonesische Präsident mitteilte, sind dabei mindestens 75 Menschen ums Leben gekommen und hunderte Häuser eingestürzt. „Menschen liefen in Panik aus den Häusern. Viele gingen auch nicht wieder in die Gebäude zurück“, sagte ein Bewohner aus dem Norden der Insel. In der 900.000-Einwohner-Stadt Padang stürzten zahlreiche Gebäude ein, darunter auch Hotels. Tausende Opfer werden noch unter den Trümmern gesucht. Das Zentrum des Bebens mit der Stärke 7,9 liegt vor der Westküste Sumatras, etwa 45 Kilometer nordwestlich von Padang. Zunächst hatte es eine Tsunamiwarnung gegeben, die jedoch mittlerweile wieder aufgehoben wurde. Vor Sumatra liegt auch der Mittelpunkt des Bebens, welches Weihnachten 2004 den katastrophalen Tsunami im Indischen Ozean ausgelöst hatte, bei dem 230.000 Menschen starben.

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