Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt newsburger.de

14.04.2010

Mindestens 300 Tote nach schwerem Erdbeben in China

Peking – Nach einer Serie von mehreren Erdbeben im Nordwesten Chinas sind mindestens 300 Menschen getötet worden. Mindestens 8.000 Menschen sollen verletzt worden sein, berichtet die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. Das erste Beben hatte sich gegen 7:49 Uhr Ortszeit (1:49 Uhr MEZ) ereignet und erreichte nach Angaben der US-Erdbebenwarte die Stärke 6,9 auf der Richterskala. Chinesische Messwarten sprachen von einer Stärke von 7,1.

Nur wenige Minuten darauf folgen zwei Nachbeben der Stärken 5,3 und 5,2. Das Epizentrum lag in der Provinz Qinghai im Hochland von Tibet in rund zehn Kilometern Tiefe. In einigen Orten seien bis zu 90 Prozent der Gebäude zerstört worden, ein Staudamm weise Risse auf. Straßen wurden durch Trümmer und abgerutschte Erdmassen blockiert, die Telefonverbindung brach zusammen. Vor etwa zwei Jahren hatte ein schweres Erdbeben der Stärke 7,9 die Provinz Sichuan erschüttert, die an Qinghai angrenzt. Etwa 87.000 Menschen kamen damals ums Leben.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/mindestens-300-tote-nach-schwerem-erdbeben-in-china-9700.html

Weitere Nachrichten

Angela Merkel CDU

© palinchak / 123RF Lizenzfreie Bilder

Unionsfraktionsvize Fuchs Kanzlerin Merkel sollte 2017 erneut antreten

Unions-Fraktionsvize Michael Fuchs wünscht sich, dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bei der Bundestagswahl 2017 erneut antritt. "Wir haben zwölf gute Jahre ...

Institut der deutschen Wirtschaft Koeln

© T.Voekler / gemeinfrei

IW-Studie Brexit kostet Deutschland 0,25 Prozentpunkte Wachstum 2017

Der absehbare EU-Austritt Großbritanniens wird das deutsche Wirtschaftswachstum nach einer Schätzung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) bereits ...

Flüchtlings Erstaufnahmelager Jenfelder Moorpark

© An-d / CC BY-SA 3.0

Bericht BAMF rechnet mit hunderten Flüchtlingen aus Calais

Aus dem Flüchtlingslager von Calais, das französische Sicherheitsbehörden derzeit räumen, könnten auch viele Asylsuchende nach Deutschland kommen. Das ...

Weitere Schlagzeilen