newsburger.de Nachrichten aus aller Welt

Millionen Mieter zahlen zu viel Geld für Energie

Berlin – Millionen Mieter zahlen deutlich zu viel Geld für Energie und Nebenkosten, weil die Vermieter zuviel ausgeben. Das berichtet die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf die Klimaschutz-Beratung „co2online“. Demnach ergab eine Untersuchung von Stichproben aus 12.500 Wohneinheiten, dass Vermieter von Wohnungen mit Zentralheizung jährlich insgesamt 2,4 Milliarden Euro Heizkosten zu viel abrechnen. Pro Haushalt entspreche dies einem Betrag von 160 Euro, die zu viel gezahlt werden.

120 Euro werden laut Bericht durch den Einkauf von überteuertem Öl, Gas und Fernwärme verschwendet, 40 Euro zu viel durch zu hohe Kosten für Ablesedienste, Betriebsstrom und Wartung ausgegeben. Betroffen seien rund 15 Millionen Wohnungen mit Zentralheizung. „Verantwortlich für den Brennstoffkauf und die Heiznebenkosten sind die Vermieter. Die sind häufig wenig informiert und kaum motiviert, die Kosten günstig zu halten, weil sie die Ausgaben direkt an die Mieter weitergeben“, sagte co2online-Geschäftsführer Dr. Johannes Hengstenberg.

Mieter können sich aber laut Bericht gegen die überzogene Kostenbelastung wehren und sich dabei auf das so genannte „Wirtschaftlichkeitsgebot“ im Bürgerlichen Gesetzbuch berufen, das Mieter vor unverhältnismäßigen und überflüssigen Kosten bewahren soll. Sobald ein Mieter konkret darlege, dass andere Anbieter deutlich preiswerter sind, als die vom Vermieter gewählten, kann er die Zahlung verweigern. Unter lasse sich außerdem ein kostenloses Heizgutachten anfordern, das konkrete Einsparpotentiale aufzeige und vom Bundesumweltministerium gefördert wird.

27.08.2010 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

Weitere Meldungen

Umfrage Jeder dritte Arzt für Impfpflicht

Die Impfzentren arbeiten an manchen Tagen nur noch im Leerlauf und die Länder wollen ungenutzten Dosen an den Bund zurückgeben: Die Impfkampagne in Deutschland stockt - viele andere EU-Länder haben uns längst überholt. Sollte die Bundesregierung zu drastischeren ...

Mazyek Rassismus ist Reaktion auf positive Entwicklung in Deutschland

15 Jahre nach dem ersten deutschen Integrationsgipfel hat der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, die Gesprächsrunde als historisch gewürdigt. Mazyek sagte am Mittwoch im Inforadio vom rbb, die Konferenzen von Bundeskanzlerin ...

Bedford-Strohm „Jeder Kirchenaustritt bekümmert mich“

Statistisches Bundesamt Mobilität tagsüber wieder auf Vorkrisenniveau

Todesursachenstatistik 2020 Erste vorläufige Ergebnisse mit Daten zu COVID-19 und Suiziden

Missbrauch Berliner Erzbischof Heiner Koch denkt über Rücktritt nach

Kinderhilfswerk Flüchtlingskinder sind ins Abseits geraten

Wulff Imam-Ausbildung in Deutschland war überfällig

Coronavirus Sexarbeiterinnen-Verband fordert sofortige Bordellöffnungen

Corona Astra-Zeneca-Impfstoff bleibt in Sachsen-Anhalt ungenutzt

Bericht 36.000 Bürger verzichten freiwillig auf Fahrerlaubnis

Kinder- und Jugendärztepräsident „Ein-Kind-Regel“ für 10-Jährige „überflüssig und schädlich“

Corona-Pandemie Große Mehrheit will Obergrenzen für private Feiern

Umfrage Jeder Zweite sorgt sich vor Corona-Langzeitschäden

Statistisches Bundesamt Lebenserwartung steigt weiter

Umfrage Mehrheit hält Ost und West für nicht zusammengewachsen

Aktivist Politik muss Missbrauchsopfer in Kirche unterstützen

Bedford-Strohm Kirchen bereiten sich auf Weihnachtsgottesdienste im Freien vor

Verdreifachung Fast eine Million Kinder erhalten Kinderzuschlag

Umfrage Jeder Zweite will härtere Gesetze gegen Lebensmittelverschwendung

« Vorheriger ArtikelNächster Artikel »