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12.09.2009

Merkel verteidigt Abwrackprämie

Berlin – Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die sogenannte „Abwrackprämie“ verteidigt. Mit der im Amtsdeutsch genannten „Umweltprämie“ habe die Bundesregierung die Inlandsnachfrage gestärkt, dadurch eine Brücke gebaut und die Umweltverträglichkeit der deutschen Autoflotte verbessert. Aus Mitteln des Konjunkturprogramms unterstütze die Bundesregierung darüber hinaus die Entwicklung alternativer Antriebstechnologien.

Mit dem Nationalen Entwicklungsplan Elektro-mobilität verfolge die Bundesregierung das Ziel, „bis 2020 mindestens eine Million Elektromobile in Deutschland auf der Straße zu haben“. Dies sei durchaus ehrgeizig, aber auch notwendig, „denn überall auf der Welt wird an alternativen Antriebstechnologien gearbeitet“, so Merkel in ihrer wöchentlichen Video-Botschaft. Wie sich die Lage der Automobilindustrie entwickele, sei für Deutschland von besonderer Bedeutung. „Jeder siebente Arbeitsplatz in Deutschland hängt mit dem Automobilbau zusammen“, so die Bundeskanzlerin.

Gleichzeitig nahm sie die Automobilindustrie in die Pflicht: „Die Bundesregierung kann natürlich nur die Rahmenbedingungen setzten. Insgesamt wird es darauf ankommen, dass die Hersteller unserer Automobile hier neue Wege einschlagen und gegebenenfalls auch miteinander gute Kooperationen finden.“ Der Entwicklung effizienter Verbrennungsmotoren seien ganz natürliche physikalische Grenzen gesetzt, sagte Merkel. Deshalb gelte es, „das Auto fast wieder neu zu erfinden, nämlich völlig neue Antriebstechnologien zu entwickeln“.

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