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10.05.2014

Merkel TTIP bedeutet nicht Absenkung von Standards

„Es geht hier nicht, wie oft gesagt wird, um die Absenkung von Standards.“

Berlin – Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat das geplante Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) gegen Kritik verteidigt. „Es geht hier nicht, wie oft gesagt wird, um die Absenkung von Standards – im Gegenteil“, betonte Merkel in ihrem aktuellen Video-Podcast im Gespräch mit Nils aus dem Moore vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI).

Vielmehr gelte es, Handelsbarrieren abzubauen – nicht nur Zölle, „sondern auch die sogenannten nicht-tarifären Hemmnisse“. Das betreffe viele Vorschriften, die beispielsweise dazu führten, dass Maschinenbauer Dinge doppelt entwickeln müssten, nur damit sie US- und europäischen Standards entsprächen, ohne, dass damit eine Verbesserung des Sicherheitsniveaus verbunden sei.

Mit dem Freihandelsabkommen würden zwei große Wirtschaftszonen der Welt zusammen gleiche Standards setzen – und damit auch weltweite Standards. Zudem führte die Kanzlerin an, dass zwischen Amerika und Europa zum Beispiel schon Standards für Biokost und Biolebensmittel vereinbart worden seien.

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