Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt newsburger.de

03.08.2010

Merkel stellt sich in Zuwanderungsdebatte gegen Brüderle

Berlin – Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Montag der Forderung von Wirtschaftsminister Rainer Brüderle, ausländische Fachkräfte mithilfe eines Begrüßungsgeldes ins Land zu locken, eine Absage erteilt. Wie Vizeregierungssprecher Christoph Steegman mitteilte, sei eine rasche gesetzliche Neuregelung des Zuzugs hochqualifizierter Ausländer nicht geplant. Das aktuelle Gesetz, das zu Beginn des Jahres 2009 in Kraft getreten war, entfalte eine „positive Wirkung“ und müsse nicht überarbeitet werden.

Das Gesetz sieht vor, Hochqualifizierten schon ab 63.600 Euro Einkommen eine Niederlassungserlaubnis zu geben statt erst ab 86.400 Euro. Erstmal sollte an der Umsetzung vorhandener Richtlinien gearbeitet werden, so Steegman weiter. Brüderle hatte angesichts eines häufiger beklagten Fachkräftemangels gefordert, die Zuwanderung zu fördern. Dafür könne ausländischen Fachkräften unter anderem eine Art Begrüßungsgeld gezahlt werden, um Anreiz zu geben, nach Deutschland zu kommen.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/merkel-stellt-sich-in-zuwanderungsdebatte-gegen-bruederle-12562.html

Weitere Nachrichten

BMW

© über dts Nachrichtenagentur

Elektroauto BMW kontert Tesla

Der BMW-Konzern will auf der Branchenmesse IAA im September den 3er-BMW als Elektroauto vorstellen. Das Auto soll eine Reichweite von mindestens 400 ...

Bauarbeiter

© über dts Nachrichtenagentur

Geschäftsklima Ifo-Index zeigt weiter hohe Einstellungsbereitschaft

Die deutsche Wirtschaft startet so optimistisch ins zweite Halbjahr wie nie zuvor. So ist der Geschäftsklimaindex des Münchener Ifo-Instituts Ende Juni auf ...

Senioren in einer Fußgängerzone

© über dts Nachrichtenagentur

Bericht EU will private Altersvorsorge vereinheitlichen

Die EU-Kommission will europäische Regeln für die private Altersvorsorge erlassen. "Wir wollen einen europäischen Qualitätsstandard für ...

Weitere Schlagzeilen