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24.04.2010

Merkel lädt Wirtschafts- und Finanzorganisationen ein

Berlin – Bundeskanzlerin Merkel (CDU) hat führende Wirtschafts- und Finanzorganisationen für kommenden Mittwoch in das Bundeskanzleramt eingeladen. Es ist das dritte Treffen dieser Art. Eingeladen wurden die Chefs der OECD, der Welthandelsorganisation, des IWF, der Weltbank und der Internationalen Arbeitsorganisation.

Das Treffen sei anberaumt werden, weil an den Finanzmärkten „noch zu viel spekuliert“ werde, so Merkel. Das Wirtschaftswachstum solle „ökologisch vernünftig und sozial verträglich“ gestaltet werden. „Dazu brauchen wir Regeln“, betonte die Bundeskanzlerin. Zwar werde ein Regelwerk zur Vermeidung einer erneuten internationalen Finanz-und Wirtschaftskrise durch Beschlüsse der 20 wichtigsten Industriestaaten bestimmt, jedoch hätten die internationalen Organisationen interessante Vorschläge gemacht.

Beispielsweise entspreche der Kabinettsbeschluss zur Bankenabgabe, zu welchem im Sommer ein Gesetzesentwurf erarbeitet werden soll, einem Vorschlag des Internationalen Währungsfonds. Ziel der Bankenabgabe sei es, „einen Puffer anzulegen“, damit „nicht wieder der Steuerzahler für die Krisen und für die Exzesse der Märkte zahlen muss“, so die Bundesvorsitzende der CDU weiter.

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