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05.04.2014

Merkel Innovationsfähigkeit der Wirtschaft an „Wegmarke“

Europa habe große Lücken.

Berlin – Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) setzt hohe Erwartungen in die Innovationsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und sieht diese an einer „Wegmarke“. Die Frage sei, ob es gelinge, „durch zeitgerechte Vereinigung mit den Möglichkeiten der Informations- und Kommunikationstechnologie“ Weltmarktführer in klassischen Bereichen zu bleiben, so die Kanzlerin in ihrem neuen Video-Podcast. Der unmittelbar bevorstehenden Hannover-Messe sehe sie „mit großer Hoffnung, aber auch mit großen Erwartungen an die deutsche Wirtschaft entgegen.“

Merkel erkennt zwischen herkömmlicher Industrie und Start-ups keinen Gegensatz. Aber sie betont, „gerade in der Frage der Anwendung von informations- und kommunikationstechnologischen Möglichkeiten in der Produktion“ sei darauf zu achten, dass „genügend Start-ups“ da seien. „Sie machen natürlich innovativen Druck“, so die Bundeskanzlerin. Die klassischen Unternehmen ruft sie dazu auf, sich auch in Start-ups einzubringen und sie zu fördern.

Sie widme sehr viel Aufmerksamkeit der Frage, welche Basisfähigkeiten Europa in der Informations- und Kommunikationstechnologie brauche, „um in der klassischen Industrie weiter weltführend zu sein“, erklärt Merkel. Das könne ein Land allein gar nicht mehr schaffen. Europa habe große Lücken etwa bei der Fähigkeit, „die neuesten Chips herzustellen“. Im Rahmen des Forschungsförderprogramms „Horizon 2020“ müsse sich die EU ganz intensiv damit beschäftigen.

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