Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

18.10.2014

Merkel Arbeit an Datenschutzgrundverordnung „außerordentlich wichtig“

„Wir werden dann ein einheitliches Datenschutzrecht in ganz Europa haben.“

Berlin – Laut Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist die Arbeit an der EU-Datenschutzgrundverordnung „außerordentlich wichtig“. „Wir werden dann ein einheitliches Datenschutzrecht in ganz Europa haben. Und das ermöglicht dann natürlich auch Anbietern von Produkten, den gesamten europäischen Raum in den Blick zu nehmen – das sind immerhin 500 Millionen potentielle Kunden“, sagte Merkel in ihrem neuen Video-Podcast, der am Samstag veröffentlicht wurde.

Netzneutralität sorge dafür, dass jeder Zugang zum Internet habe und trotzdem bestimmte Spezialdienste so angeboten werden könnten, dass sie sicher seien. Die Bundeskanzlerin wies zudem darauf hin, dass künftig der deutsche EU-Kommissar für diesen Bereich verantwortlich sein werde.

Auf die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt angesprochen, räumte die Kanzlerin ein, dass im Bereich der Industrie durch das „Internet der Dinge“ an einigen Stellen Arbeitsplätze wegfielen. „Wenn wir es aber geschickt machen und die Chancen der Digitalisierung nutzen, dann haben wir alle Chancen, zum Schluss mehr Arbeitsplätze zu haben und nicht weniger“, so Merkel.

Die Wertschöpfung „in den neuen Bereichen des Internets der Dinge oder der gesamten Apps, die angeboten werden“, dürfe nicht woanders stattfinden, betonte sie.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/merkel-arbeit-an-datenschutzgrundverordnung-ausserordentlich-wichtig-73800.html

Weitere Nachrichten

Jürgen Trittin Grüne

© Bündnis 90 / Die Grünen / CC BY-SA 2.0

Grüne Trittin sieht gute Chancen auf Regierung ohne CDU/CSU

Der Grünen-Politiker Jürgen Trittin sieht trotz niedriger Umfragewerte seiner Partei Chancen auf eine Regierungsbeteiligung in Berlin. "In den Umfragen ...

Sahra Wagenknecht Linke

© Sven Teschke / CC BY-SA 3.0 DE

Linke Wagenknecht warnt vor Eskalation im Verhältnis zu Russland

Die Linksfraktion im Bundestag fordert mit Blick auf Nato und EU "ein Ende der neuen Rüstungsspirale sowie der Sanktions- und Konfrontationspolitik ...

Spähpanzer Luchs

© Darkone / CC BY-SA 2.0

Militärausgaben SPD nennt Zwei-Prozent-Ziel der Nato abenteuerlich

Die Forderung der Nato, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigungszwecke auszugeben, hält die SPD für abenteuerlich. Im Gespräch mit ...

Weitere Schlagzeilen