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Christian Wulff

© Deutscher Bundestag/Lichtblick/Marco Urban

28.07.2012

Umfrage Mehrheit wünscht keine öffentlichen Auftritte Wulffs

Verständnis für seinen Drang an die Öffentlichkeit haben Anhänger der FDP.

Berlin – Die Mehrheit der Deutschen möchte den vor fünf Monaten zurückgetretenen Bundespräsidenten Christian Wulff derzeit nicht in der Öffentlichkeit sehen. In einer Emnid-Umfrage für das Nachrichtenmagazin „Focus“ vertraten 47 Prozent der Deutschen die Ansicht, Wulff solle sich Auftritte wie zuletzt bei den Gedenkfeierlichkeiten am 20. Juli in Berlin sparen. 45 Prozent hingegen finden es richtig, dass Wulff wieder öffentlich in Erscheinung tritt.

Das größte Verständnis für seinen Drang an die Öffentlichkeit haben Anhänger der FDP (49 Prozent), gefolgt von Unions-Sympathisanten (44 Prozent). Die größte Ablehnung widerfährt Wulff aus dem linken Lager: Anhänger der Partei Die Linke sind zu 62 Prozent der Auffassung, öffentliche Auftritte seien nicht richtig, Anhänger der Sozialdemokraten zu 61 Prozent.

Das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid befragte für „Focus“ am 25. und 26. Juli 1001 repräsentativ ausgewählte Personen.

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