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06.01.2013

Umfrage Mehrheit findet Kanzlergehalt nicht zu niedrig

Nur 23 Prozent halten diese Aussage für richtig.

Berlin – Mehr als zwei Drittel der Bundesbürger teilen nicht die Einschätzung des SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück, dass der Bundeskanzler in Deutschland zu wenig verdient. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid für das Nachrichtenmagazin „Focus“ sagten 72 Prozent der Befragten, sie stimmten der Auffassung, der Bundeskanzler verdiene zu wenig, nicht zu. Nur 23 Prozent halten diese Aussage für richtig. Fünf Prozent machten keine Angaben oder äußerten keine eindeutige Meinung. TNS Emnid befragte am 2. und 3. Januar 1.009 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger.

Steinbrück hatte in einem Zeitungsinterview gesagt, ein Bundeskanzler oder eine Bundeskanzlerin verdiene in Deutschland gemessen an der Leistung und der Verantwortung zu wenig. Mit dieser Einschätzung war der Kanzlerkandidat auf deutliche Kritik insbesondere in den Reihen der Sozialdemokraten gestoßen.

SPD-Vorstandsmitglied Ralf Stegner sagte dem Magazin, niemand in der SPD habe diese Debatte gut gefunden. So seien Fehlwahrnehmungen erzeugt worden. Stegner räumte ein: „Grundsätzlich haben wir noch nicht die Form, die wir brauchen.“

Er sei aber „noch einigermaßen gelassen, da sich der Kandidat und die Partei nicht auseinander dividieren lassen“. Wer beim Fußball im Rückstand liege, „fängt nicht an, auf das eigene Tor zu schießen“, so Stegner.

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