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22.10.2009

Mehr als die Hälfte der ostdeutschen Kinder kommen unehelich zur Welt

Leipzig – In den ostdeutschen Bundesländern kommt laut einer Studie jedes zweite Kind unehelich zur Welt, doppelt so viele wie in Westdeutschland. Das Leibniz-Institut für Länderkunde in Leipzig beziffert demnach die sogenannte Nichtehelichenquote in den neuen Bundesländern mit knapp 57 Prozent, im Westen liege sie bei etwa 25 Prozent. Die großen Differenzen seien auf jeweilige Extremwerte zurückzuführen. So liege die Quote in manchen Teilen Ostdeutschlands, wie etwa Vorpommern, bei bis zu 70 Prozent. Eine Steigerung des Anteils der nicht-ehelichen Kinder sei jedoch bereits seit Jahren in beiden Landesteilen zu beobachten. Die Hintergründe der Ergebnisse sind weitgehend unklar, vermutet werden konfessionelle und politische Faktoren.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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