Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

Euroscheine-Geld

© Friedrich.Kromberg / W.J.Pilsak / CC BY-SA 3.0

22.01.2015

Unzulässige Kreditgebühren Mehr als 100 000 Bankkunden fordern Geld zurück

Der Bundesgerichtshof hatte die Gebühren im vergangenen Jahr für unzulässig erklärt.

Stuttgart – Banken und Sparkassen werden nach Informationen der Stuttgarter Zeitung (Donnerstagausgabe) mit Kundenrückforderungen in Rekordhöhe konfrontiert. Mehr als 100 000 Bankkunden reichten bei den Ombudsleuten der Bankenverbände Beschwerden ein, um die von den Geldhäusern erhobenen Kreditbearbeitungsgebühren erstattet zu bekommen.

Der Bundesgerichtshof hatte die Gebühren im vergangenen Jahr für unzulässig erklärt. Um die Verjährungsfrist für ältere Kreditverträge zu unterbrechen, mussten sich Kunden bis Jahresende melden.

Beim Ombudsdmann der privaten Banken gingen 100 000 Beschwerden ein, wie ein Sprecher des Bundesverbands deutscher Banken der Zeitung sagte. Davon seien allein am 29. Dezember 30 000 Eingaben gezählt worden.

Beim Bundesverband der deutschen Volks- und Raiffeisenbanken waren es bis Jahresende 9000 Eingaben. Der Sparkassenverband Baden-Württemberg erklärte, Tausende von Kunden forderten Geld zurück.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/mehr-als-100-000-bankkunden-fordern-geld-zurueck-77122.html

Weitere Nachrichten

Parlament Griechenland

© Gerard McGovern / CC BY 2.0

Wirtschaftsweiser Athen muss Akzeptanz für Reformen schaffen

Der Chef der Wirtschaftsweisen, Christoph M. Schmidt, hat die griechische Regierung aufgefordert, endlich zu den nötigen Reformen zu stehen, um die ...

Clemens Fuest 2012 ZEW

© Institut der deutschen Wirtschaft Köln / CC BY 2.0

Agenda 2010 Wirtschaftsweisen-Chef warnt SPD vor Aufweichung

Deutsche Top-Ökonomen haben die SPD davor gewarnt, die Reformagenda 2010 aufzuweichen. "Die Politik sollte sich auch im Wahlkampfmodus erst einmal fragen, ...

Frankfurt IG Metall

© Epizentrum / CC BY 3.0

IG Metall NRW Arbeitsplätze bei Opel in Bochum nicht gefährdet

Die IG Metall in NRW bereitet sich auf den Verkauf von Opel an den französischen Automobilkonzern PSA vor. "Wir müssen intern bewerten, ob der Deal mit PSA ...

Weitere Schlagzeilen