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Bieterrennen möglicherweise wieder offen

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18.02.2013

"Frankfurter Rundschau" Bieterrennen möglicherweise wieder offen

Massiver Arbeitsplatzabbau droht.

Frankfurt/Main – Das Bieterrennen um die „Frankfurter Rundschau“ ist möglicherweise wieder offen. Einem Online-Bericht der „taz“ vom Montag zufolge hat der türkische Verleger Burak Akbay bei seinem Angebot für die Übernahme der insolventen Zeitung nachgelegt. Ein Sprecher des Insolvenzverwalters Frank Schmitt konnte das auf dapd-Anfrage weder bestätigen noch dementieren. Er sagte aber: „Es war einfach eine Nachbesserung nötig.“ Wäre dies der Fall, „begrüßen wir das natürlich“.

Das türkische Medienunternehmen Estetik Yayincilik hatte vor gut zwei Wochen ein Angebot unterbreitet, das vom Insolvenzverwalter aber als unakzeptabel bezeichnet wurde. Laut „taz“ haben die Anwälte des Unternehmens nun formgerecht eine neue Offerte vorgelegt.

Um die „Frankfurter Rundschau“ bietet auch als aussichtsreichster Kandidat der Verlag der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Fest steht aber offenbar, dass egal bei welchem Investor ein massiver Arbeitsplatzabbau droht. 400 der derzeit etwa 450 Arbeitsplätze könnten wegfallen.

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