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„One Two Soundcheck vor dem ESC-Vorentscheid

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13.02.2013

Eurovision Song Contest „One Two Soundcheck“ vor dem ESC-Vorentscheid

Wer das Rennen ins Finale macht, entscheidet sich am Donnerstag.

Hannover – Die Moderatorin des diesjährigen Vorentscheids für den Eurovision Song Contest 2013, Anke Engelke, tritt gemeinsam mit dem langjährigen Kommentator des Wettbewerbs Peter Urban auf die Bühne. „One Two Soundcheck“, sagt sie lachend ins Mikro. Die Technik funktioniert, „so soll es bleiben“, wünscht sich der bekennende ESC-Fan. Details, wer zum Beispiel 2005 auf dem achten Platz war, interessieren sie aber nicht so sehr. „Ich bin kein ESC-Fan mit lexikalischem Wissen. Ich lebe von ESC zu ESC, so sieht mein Leben aus“, scherzt sie.

Für das Detailwissen ist ohnehin Peter Urban zuständig, der seit 1997 das Finale im Fernsehen kommentiert. In diesem Jahr sitzt der Journalist mit in der Fachjury des Vorentscheids. „Es ist spannend, nicht nur zu kommentieren, sondern mitzuentscheiden, was man später kommentiert“, sagt Urban. Außerdem sei die Jury in diesem Jahr „klasse besetzt“. Die Sänger Tim Bendzko und Vorjahresteilnehmer Roman Lob sind ebenso dabei wie die Sängerinnen Anna Loos und Mary Roos. Für die Jury stehe im Mittelpunkt, wer am Besten performt und Deutschland in Europa vertreten kann, sagt Urban.

Anke Engelke interessiert sich erstmal mehr für das Persönliche. Sie freut sich am meisten, die Künstler kennenzulernen. „Ich bin wahnsinnig froh über die bunte Mischung dieses Jahr.“ Auf die Frage einer Journalistin, ob sie sich mehr bekannte Teilnehmer gewünscht hätte, sagt Engelke schlicht: „Nö.“ Lautes Klatschen folgt aus dem Raum, in dem auch alle Künstler anwesend sind. Unter ihnen finden sich auch drei Mitglieder der „Söhne Mannheims“, Sängerin Natalie Horler vom Dance-Act „Cascada“, aber auch die bayerische Bläsercombo „La Brassbanda“, die durch ihre lockere Mundart im Norden besonders auffällt. „Verstehen Sie uns denn überhaupt?“, fragt ein Bandmitglied. Die Sängerin Mia Diekow fasst anschließend ironisch zusammen: „Mein Song hat die gleiche Chance wie jedes andere Lied, egal ob deutsch oder bayerisch.“

Besonders über den Einzug ins Finale würde sich die gebürtige Schwedin Betty Dietrich freuen. Geboren wurde sie in einem Ort in der Nähe von Malmö. „Ich könnte dann bei meinen Eltern essen und mit dem Mops kuscheln.“

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