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Mehr als 400 Kündigungen

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25.02.2013

Insolvenz der "Frankfurter Rundschau" Mehr als 400 Kündigungen

Auch etwa 70 Redakteure in den Außenbüros der Zeitung betroffen.

Frankfurt/Main – Bei der zahlungsunfähigen „Frankfurter Rundschau“ hat die für die Zukunft des Blattes entscheidende Woche begonnen. Bis Donnerstag wird die Entscheidung des Bundeskartellamts über die angestrebte Übernahme der Zeitung durch den Verlag der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ erwartet. Unabhängig davon wollte Insolvenzverwalter Frank Schmitt am Montag mehr als 400 Kündigungen unterschreiben. Auch bei einer Fortführung der Zeitung über den 28. August sollen nämlich nur 28 Redakteure der zurzeit rund 450 Beschäftigten übernommen werden.

Auf jeden Fall geschlossen wird das Druckzentrum in Neu-Isenburg, vor dem die Gewerkschaft ver.di für Dienstagnachmittag zu einer Protestkundgebung aufgerufen hat. Die Kündigungen werden zum 31. Mai ausgesprochen, da in der Insolvenz eine dreimonatige Kündigungsfrist gilt. Schmitts Sprecher Ingo Schorlemmer wies aber darauf hin, dass den Betroffenen ein neuer Vertrag mit der als Auffangbecken gedachten Transfergesellschaft für sechs Monate angeboten wurde.

Nach Angaben von Manfred Moos von ver.di sind von den Kündigungen auch etwa 70 Redakteure in den Außenbüros der Zeitung betroffen. Hinzu komme eine Reihe von Verlagsangestellten.

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