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©  Alexandros Vlachos über dpa

18.02.2015

Medien In Athen leeren sich die Staatskassen

Die Steuereinnahmen blieben hinter den Erwartungen.

Athen – Säumige Steuerzahler lassen Griechenlands Staatskassen ausbluten. Wie die konservative Zeitung „Kathimerini“ berichtet, soll Athen nur noch Geld bis spätestens Anfang März haben, um seinen Verpflichtungen nachzukommen.

Die Steuereinnahmen blieben hinter den Erwartungen. Allein im Januar erreiche das sogenannte „Schwarze Loch“ eine Milliarde Euro, hieß es.

Am Vortag hatte die Notenbank (Bank of Greece) mitgeteilt, die Regierung habe im Januar ein Defizit von 217 Millionen Euro verbucht, nach einem Überschuss von 603 Millionen Euro ein Jahr zuvor.

Grund für die schlechte Entwicklung waren nach Schätzungen der griechischen Finanzpresse die Wahlen im Januar. Zehntausende Bürger hätten ihre Steuern und andere Schulden an den Staat nicht gezahlt. Viele hätten auf Steuererleichterungen nach dem Sieg der Linkspartei Syriza gehofft, schreiben übereinstimmend griechische Wirtschaftsblätter.

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