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McAllister wusste über Verflechtungen Bescheid

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21.02.2012

Nord-Süd-Dialog McAllister wusste über Verflechtungen Bescheid

Die SPD warf dem niedersächsischen Ministerpräsidenten zumindest eine Verzögerungstaktik vor.

Hannover – Das umstrittene Wirtschaftstreffen Nord-Süd-Dialog könnte auch den aktuellen niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister (CDU) in Bedrängnis bringen. Der Regierungschef gab am Dienstag zu, dass ihm bekannt war, dass der frühere Regierungssprecher Olaf Glaeseker die “Schnittstelle” zwischen dem Schirmherren Christian Wulff und dem Veranstalter Manfred Schmitt war. Auf Anfrage von Glaeseker habe auch McAllister drei Freunde zu dem Treffen einladen lassen, sagte ein Regierungssprecher.

Die SPD warf McAllister wegen dieser Äußerungen zumindest eine Verzögerungstaktik vor. “Dieses Wissen hätte ihn im Januar veranlassen müssen, genauer nachzuprüfen, inwiefern die Landesregierung an dem Treffen beteiligt war”, sagte Fraktionschef Stefan Schostok. Lange Zeit hatte die Landesregierung bestritten, das Lobby-Treffen finanziell und organisatorisch unterstützt zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Glaeseker wegen des Verdachts der Bestechlichkeit.

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