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Tennis Mats Wilander kritisiert heutige Generation

Psyche früher wichtiger und besser.

Berlin – Der ehemalige Weltklasse-Tennisspieler Mats Wilander hat die aktuelle Spielergeneration kritisiert. „Die Spieler heutzutage sind besser, sind schneller und körperlich stärker. Aber es gibt einen Punkt, bei dem sie schwächer sind als zu meiner Zeit: im Kopf. Das ist in allen Sportarten so.“

Als Beispiel führt der Schwede Boris Becker an: „Als er im Alter von 17 und 18 Jahren zweimal Wimbledon gewann, war es etwas anderes als bei den jungen Spielern heute. Man konnte es sehen und auch spüren: Da war mehr Liebe zum Tennis, mehr Herz und mehr Leidenschaft. Der Unterschied ist, dass die Psyche damals wichtiger und auch besser war.“

Heute würden bereits fast alle Spieler mit sechs oder sieben Jahren mit hartem Training beginnen: „Sie werden nur auf den Job als Tennisprofi vorbereitet. In den 60er-, 70er- und 80er-Jahren haben wir Tennis gespielt, weil es Spaß machte.“

Gilbert war kein Siegertyp

Hart ins Gericht geht der 48-Jährige mit seinem ehemaligen Konkurrenten Brad Gilbert: „Um eines klarzustellen: Brad Gilbert war kein Siegertyp“, sagt Wilander. Der US-Amerikaner habe „keine großen Titel gewonnen und erst recht keinen Grand-Slam-Titel. Gilbert als einen Siegertypen zu bezeichnen, ist einfach falsch.“

Gilbert habe „vielleicht zweimal Boris Becker geschlagen, stand zweimal in einem Grand-Slam-Viertelfinale und wurde einmal in seiner Karriere in den Top 10 geführt“.

12.01.2013 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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