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Gottschalk live Markus Peichl soll Quoten-Sinkflug stoppen

„Es geht mir wie Herrn Gauck, ich bin verwirrt. Die Sache kam überraschend“.

Berlin – Der österreichische Medienprofi Markus Peichl soll den Quoten-Sinkflug der Vorabend-Talkshow „Gottschalk live“ stoppen. Der 53-Jährige bestätigte, dass er ab dem 1. März in Berlin als Redaktionsleiter und Producer des in der Gunst der Fernsehzuschauer schwächelnden Formats die Arbeit aufnimmt. „Es geht mir wie Herrn Gauck, ich bin verwirrt. Die Sache kam überraschend“, sagte Peichl, kurz nach seinem ersten Besuch der Redaktion von „Gottschalk live“ am Mittwoch im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dapd.

Thomas Gottschalk freut sich laut einer ARD-Mitteilung auf die Zusammenarbeit: „Ich kämpfe für dieses Format und freue mich, dass dabei ab jetzt Markus Peichl an meiner Seite sein wird.“ Der Österreicher, der bereits mit Reinhold Beckmann, Alfred Biolek, Sandra Maischberger und Roger Willemsen zusammengearbeitet hatte, wollte noch keine Angaben zu seinen Ideen und seinem Konzept machen.“ Er müsse erst schauen, wie er die Dinge einsortiere, sagte er. „Die Quoten der Sendung liegen bei durchschnittlich fünf Prozent Marktanteil, das wird sich bessern müssen“, stellte Peichl fest. Die ARD teilte mit, Peichl solle „‚Gottschalk Live‘ langfristig konzeptionell näher an den Zuschauer binden.“

Peichl geht davon aus, dass sich die Quoten bessern

Peichel sagte, die Sendung sei ein neues Format, das es so noch nicht im deutschen Fernsehen gegeben habe und sich noch etablieren müsse. Die Premieren-Sendung von „Gottschalk live“ am 23. Januar hatten 4,34 Millionen Zuschauer gesehen, das entsprach einem Marktanteil von 14,6 Prozent. Fortan ging die Quote zurück, die letzte Ausgabe des Talkformats am 21. Februar hatten nur noch 1,38 Millionen Zuschauer eingeschaltet, der Marktanteil lag bei 4,9 Prozent. „Thomas Gottschalk ist ein hoch motivierter Moderator. Ich gehe davon aus, dass sich die Quoten bessern, sonst würde ich den Job nicht machen“, sagte Peichel und fügte hinzu: „Ich denke, das passt.“

Thomas Gottschalk, der Ex-Moderator von „Wetten, dass..?“, hatte vor dem Start seiner ARD-Sendung hohe Quotenhoffnungen geäußert. Er habe den Ehrgeiz, beim Marktanteil zweistellig zu werden, hatte er dem „Stern“ gesagt. „Was auf meinem Sendeplatz läuft, dümpelt derzeit bei sechs Prozent Marktanteil rum, mit acht Prozent wäre ich offiziell aus dem Schneider.“ Er selbst hatte seinen Sendeplatz von Montag bis Donnerstag um 19.20 Uhr als „Fernsehfriedhof“ und „Todeszone“ bezeichnet.

22.02.2012 © dapd / newsburger.de

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