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Dokumentation Margot Honecker nennt DDR-Flucht „Dummheit“

Die einst mächtigste Frau der DDR zeigt sich uneinsichtig.

Hamburg – Margot Honecker spricht in einem Fernsehinterview erstmals offen über das Ende der DDR. In der NDR-Dokumentation „Der Sturz – Honeckers Ende“, die am Montagabend (2. April, 21.00 Uhr) im Ersten ausgestrahlt wird, zeige sich die einst mächtigste Frau der DDR und Gattin des SED-Chefs Erich Honecker uneinsichtig mit den an der Mauer getöteten Flüchtlingen, teilte der Sender am Freitag mit. „Der brauchte ja nicht über die Mauer zu klettern. Diese Dummheit mit dem Leben zu bezahlen, das ist schon bitter“, sagte die 84-Jährige laut NDR.

Der Film analysiert den Angaben zufolge mit Original-Filmausschnitten und Zeitzeugen-Interviews von Opfern, aber auch Staatsmännern wie Helmut Schmidt, Wolfgang Schäuble und Michael Gorbatschow die letzten Tage des einstigen DDR-Machthabers, der im August 100 Jahre alt geworden wäre.

30.03.2012 © dapd / newsburger.de

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