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Stefan Mappus

© Staatsministerium Baden-Württemberg

18.07.2012

Wahltrend Mappus-Affäre belastet Union nicht

Union und FDP verteidigen ihren knappen Punkt-Vorsprung.

Berlin – Die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen den früheren baden-württembergischen Ministerpräsidenten Stefan Mappus (CDU) schaden dem Ansehen der Union bei den Wählern offenbar nicht. Im wöchentlichen Wahltrend für das Magazin „Stern“ und den Fernsehsender RTL erleidet die Union keine Einbußen, sie erzielt zum dritten Mal in Folge 36 Prozent. Die FDP bleibt schwach und würde mit unverändert 4 Prozent nicht mehr im nächsten Bundestag vertreten sein.

Wenig Bewegung gab es auch bei den Oppositionsparteien. Die SPD liegt wie in der Vorwoche bei 26 Prozent, auf die Grünen entfallen erneut 13 Prozent. Die Piraten verbessern sich um einen Punkt auf 10 Prozent. Die Linke verliert einen Punkt und fällt zum fünften Mal in diesem Jahr auf ihr Siebenjahres-Tief von 6 Prozent. Für „sonstige Parteien“ ergeben sich 5 Prozent.

Union und FDP verteidigen mit zusammen 40 Prozent ihren knappen Punkt-Vorsprung vor SPD und Grünen (gemeinsam 39 Prozent).

Vergangene Woche war bekannt geworden, dass die Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen Mappus wegen Verdachts der Untreue ein Ermittlungsverfahren eingeleitet hat. Hintergrund ist der Rückkauf von EnBW-Aktien durch das Land, wobei Baden-Württemberg deutlich zu viel bezahlt haben soll. Die Vorgänge lasten die Wähler offenbar in erster Linie der Person Mappus und nicht seiner Partei an.

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