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Harald Schmidt

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29.04.2012

Harald Schmidt Manuel Andrack glaubt nicht an baldiges Comeback

Schmidt halte sich „für den größten Moderator aller Zeiten“.

Berlin – Manuel Andrack, langjähriger TV-Partner und Redaktionsleiter von Harald Schmidt, glaubt nicht an ein baldiges Comeback seines Ex-Chefs. „Welcher Sender sollte ihn denn noch nehmen“, fragte Andrack in der aktuellen Ausgabe des Nachrichten-Magazins „Der Spiegel“. „Wenn einer mit so großem Bohei zu Sat.1 zurückkehrt und schon wenige Monate später den Stecker gezogen bekommt, dann war’s das erst mal.“

Herbert Feuerstein, Anfang der neunziger Jahre Schmidts Partner in der ARD-Show „Schmidteinander“, hält im „Spiegel“-Gespräch mit Andrack dagegen: „Schmidt kommt wieder. Er ist der ewige Entertainer. Das lastet wie ein biblischer Fluch auf ihm. Der kann gar nicht aufhören.“ Seine Prognose: „Schmidt ist imstande und kommt aus der Kanalisation heraus und macht eine Sendung, von der noch niemand etwas ahnt.“

Feuerstein sagt aber auch: „Er ist niemand, der von Natur aus fleißig wäre. Ehrlich gesagt ist er sogar verdammt faul.“ Allerdings habe Schmidt sich immer durchgesetzt: „Er ging vor wie ein afrikanischer Diktator.“

Manuel Andrack spricht über seine Zeit mit Harald Schmidt: „Das letzte halbe Jahr unserer Zusammenarbeit war nicht mehr lustig. Außerhalb der Konferenzen sind wir uns kaum noch begegnet. Schmidt hat sich in seinem Büro eingeschlossen. Oder er ist in seinem Jaguar nach Hause abgehauen oder sonstwo hin.“

Auch vor seinem kurzzeitigen Co-Moderator Oliver Pocher habe Schmidt sich irgendwann versteckt. Seine Begeisterung für Pocher sei nach sechs Wochen vorbei gewesen. „Ich glaube, dass die Zeit mit Pocher für ihn traumatisch war“, so Andrack.

Schmidt sei sauer auf sich selbst gewesen, „weil er die Pleite nicht hat kommen sehen“. Schmidt halte sich „für den größten Moderator aller Zeiten“, so Andrack. „Deshalb hat es ihn gewurmt, dass er nie 20 Millionen Zuschauer vorm Fernseher versammeln konnte wie Thomas Gottschalk mit ‚Wetten, dass …‘.“

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