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„Man sollte nicht viel zu viel hinein interpretieren

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20.02.2012

Gauck-Nominierung „Man sollte nicht viel zu viel hinein interpretieren“

Niebel sieht keine Belastung für die Koalition durch die Gauck-Nominierung.

Köln – Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel sieht in der schnellen Nominierung von Joachim Gauck für das Amt des Bundespräsidenten keine Belastung für die Regierungskoalition. “Man sollte nicht viel zu viel hinein interpretieren, was nicht in diese Personalentscheidung gehört”, sagte der FDP-Politiker am Montag im Deutschlandfunk. Nachdem das Amt bereits in Mitleidenschaft gezogen sei, wollten die Liberalen einen Bundespräsidenten, der nicht erst Vertrauen zurückgewinnen müsse.

Niebel betonte, dass die Koalition vertrauensvoll zusammenarbeite. “Wir müssen uns nicht gegenseitig drohen”, sagte er. Schwarz-Gelb habe in den bisherigen zwei Jahren eine Menge erreicht. Insbesondere was die Sicherung unserer Währung betreffe, könne Deutschland froh sein, das diese Koalition regiere und keine andere, betonte der Minister.

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